Mai
15

Motoren für Bastler und Technikfans

Wenn der Mann Das Wort Motor hört, denkt er sofort an V6, V8, Benzin und Diesel, an Beschleunigung und satten Motorensound. Diejenigen, die das Auto nur als tägliches Gebrauchsmittel nutzen, wissen meist nicht was für ein Motor unter ihrer Motorhaube schlummert. Fragt man nach der Funktionsweise, weiß auch der ein oder andere Autoliebhaber oft nicht weiter. Wenn man dann noch nach anderen Motorvarianten fragt, wird es sehr schnell still. Wer weiß denn was ein Stirlingmotor ist? Er wird gerne auch als Heißgasmotor bezeichnet.

Das Prinzip ist einfach und genial. In einem Zylinder wird ein Arbeitsgas erwärmt und bewegt bei der Ausdehnung einen Kolben. So wird thermische Energie in

die kostbare Bewegungsenergie umgewandelt. Der Stirlingmotor ist ein idealer Energiewandler, wird aber (noch) sehr selten eingesetzt. Für echte

Technik-Fans ist so ein Motor ein echtes Highlight. Stirlingmotor Hersteller gibt es demzufolge nicht allzuviel. Wer so etwas baut, ist meist hochspezialisiert und steckt tief in der Materie.
Das Spannende am Stirlingmotor für uns Technikbesessene ist seine fast unbegrenzte Miniaturisierung. So lassen sich solche Motoren ideal für technische Modelle nutzen. Einen Stirlingmotor Bausatz kann man auch schon online bestellen. So ein Bausatz ist immer gut, wenn man mal wieder nicht weiß, was man einem technickverrückten Mann schenken soll.Was macht man denn nun mit so einem Motor? So recht umfangreich ist das Spektrum nicht, aber wohlklingend. Solche Motoren werden nämlich auch in der Raumfahrt verwendet. Dort wird er als Wärmepumpe in Satelliten eingesetzt.

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Bilder: böhm stirling technik

Video

Volvo V60 unboxing

Mai
09

Bunt bedruckte Reifen

Reifen sind schwarz!  Oder doch nicht?

bridgestone reifen mit bedruckter seitenwand

bedruckter Reifen von Bridgestone

bedruckter Reifen mit Design

neue Farben und Beschichtungen machen den Druck möglich

bridgestone reifen mit aufgedruckten bildern

selbst Fotos können auf den Reifen gedruckt werden

Eine unumstößliche Tatsache in der Automobilindustrie besagt, dass jeder Reifen rund und schwarz ist. Diese Konstante gibt es seitdem es Autos gibt. So wird es immer sein, zumindest was es mit der runden Eigenschaft des Reifens auf sich hat.

Denn schwarz muss der Reifen nicht mehr sein, wenn es nach dem japanischen Reifenhersteller Bridgstone geht. Dieser hat nämlich schon im Februar ein neues Verfahren vorgestellt um Reifen mit verschiedenen Farben zu bedrucken.

 

Grundsätzlich ist der Bridgstone-Reifen auch schwarz, aber er lässt sich auf vielfältige Weise auf der Seitenfläche bedrucken. Das ist neu und das ist revolutionär. Vorstellbar sind Designmotive oder sogar Bilder die der Kunde in Auftrag gibt. Der Kreativität sind bei der Reifengestaltung fast keine Grenzen gesetzt.

 

Der Farbdruck auf der Seite des Reifens soll Dank neu entwickelter Farben und einer einzigartigen Trägerschicht sehr beständig sein. Bridgestone sagst selbst, dass sogar ein Wechsel der Motive möglich sei. Einziger Wermutstropfen, Die Reifen gibt es noch nicht auf dem Markt zu kaufen. Wenn es soweit ist, wird es ja vielleicht bald bei den Reifentestern neben den Kategorien Sommer- Winter- und Ganzjahresreifen auch die Kategorie Design und Farbe geben.

 

Es wird sicher genügend Käufer dafür geben. In Kombination mit schönen Felgen lassen sich dann auch die höchsten ästhetischen Ansprüche des Autofahrers befriedigen. Oder was meint ihr?

 

Bilder: Bridgestone

 

 

Mai
07

immer diese Versicherung

Jedes Jahr der gleiche Schreck

Anfang des Monats war es mal wieder so weit. Die Versicherung für mein Auto musste bezahlt werden. Das ganze Jahr denkt man nicht daran und wenn doch, dann hofft man, dass man noch ein paar Monate Zeit hat, bis diese freundlichen Dienstleister wieder die Hand aufhalten. Die Versicherungssumme für ein Jahr zu bezahlen erschien mir irgendwann mal als sinnvoll. Das müssen Zeiten gewesen sein, in denen das Geld fast von allein nach Hause kam. Heute schmerzt es jedenfalls sehr, wenn das Geld bezahlt werden muss. Es reißt ein großes Loch in meine gesamten finanziellen Vorhaben. Weiterlesen »

Mai
02

Benzinpreiskontrolle kommt

Bundeskabinett beschließt die Benzinpreiskontrolle

Darauf haben wir doch alle gewartet. Jetzt wird alles gut. Jetzt werden wir vor diesen fiesen und geldgierigen Ölkonzernen beschützt. Jetzt gibt es nämlich bald eine neue Behörde. Und da können wir dann unsere vielen Beschwerdezettel hinschicken.

Nee, anders. Die Behörde kontrolliert dann die Tankstellenbetreiber und will von denen wissen, wann und im welchem Umfang sie die Preise ändern wollen. Aber nein, das ist noch nicht alles. Sie müssen auch Auskunft darüber geben welchen Treibstoff sie wo zu welchem Preis eingekauft haben. Unser Wirtschaftsminister Rößler findet das richtig supi und wehrt sich vehement gegen Kritik.

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Apr
22

Bundesliga fast vorbei – Euro 2012, wir kommen

Die Liga hat ihre Helden- Das Land sucht sie noch

Nach der Galavorstellung des Berliner Sport Club’s Hertha am vergangenen Samstag und der Beantwortung der Frage, ob ein Abstieg in die zweite Liga es Wert ist, ein Stadtderby spielen zu können, hat sich die Fußballwelt wieder etwas beruhigt. Dortmund ist ein verdienter Deutscher Fußballmeister, Die Bayern können sich jetzt voll auf die Champions League konzentrieren und der Rest freut sich einfach nur noch auf den Sommerurlaub. Weiterlesen »

Apr
22

Tolle Frühjarsaktion von Opel

Der Winter ist vorbei und die Sonne lacht immer öfter am Tag vom blauen Himmel. Den ganzen Winterschmutz wird man mit einer gründlichen Reinigung des Autos schnell los und dann steht einem entspannten Ausflug mit dem Wagen nichts mehr im Wege.

Neue Orte werden erkundet und neue Landstraßen entdeckt. Doch auch in unbekannten Städten und Dörfern treiben fiese Ordnungsämter ihr Unwesen und warten nur auf ahnungslose Ausflugsgäste, die sich unwissend in ein Halteverbot stellen oder nicht genug Geld für die Parkgebühren dabei haben. Der Mann im folgenden Spot sieht die Gefahr schon kommen und handelt darauf hin sehr unkonventionell. Aber seht selbst:

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Apr
06

Ferdinand Alexander Porsche

Ferdinand Alexander Porsche ist tot. Eine Legende verlässt die Bühne. Ferdinand starb am 5. April im Beisein seiner Familie in Salzburg. Als Sohn des Ferry Porsche und Enkel des Ferdinand Porsche, der 1931 das Unternehmen Porsche gründete und damit eine der erfolgreichsten Sportwagenmarken der Welt schuf, folgte er treu dem Kredo der Familie und verhalf der Marke zu spektakulärem Erfolg, indem er die Serie des 911 schuf.

Ferdinand Alexander Porsche wurde 76 Jahre alt. Er entwickelte mit dem 911 das wohl erfolgreichste Modell bei Porsche. Seiner Linie der einfachen und schnörkelosen Kunst blieb er immer treu und schuf somit zeitlose Meisterwerke. “Ein formal stimmiges Produkt braucht keine Verzierung, es soll durch die reine Form erhöht werden.” Diesem Satz von Ferdinand Alexander Porsche ist nichts hinzuzufügen. Es sagt alles aus, was den ersten 911er die Welt hat staunen lassen. Schlichtes und überzeugendes Design machten den 911 zu dem Star, der er heute noch ist.

Sucht man, nach verlässlichen Informationen über Ferdinand Alexander Porsche, dann wird man zumindest bei Wikipedia recht dürftig abgespeist. Eine umfangreiche Chronik wurde dort bis zum heutigen Tage nicht angelegt. Das wird sich jetzt wohl ändern. Dabei war er ein bescheidener, aber dennoch sehr erfolgreicher Mann. Die Würdigung seiner Leistung wird wohl erst so richtig sichtbar, wenn er nun nicht mehr da ist. Weiterlesen »

Apr
04

Daimler und seine Aktionäre

Der schönste Schnurrbart Deutschlands gab heute sein Gastspiel in Berlin. Dieter “D” Zetsche und sein Verein Daimler Benz liefen heute im ICC Berlin ein, um frohen Mutes die eigenen Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 den Aktionären zu präsentieren.

Das Wetter passte nicht zur Laune der Aktionäre

Es ist früh. Sehr früh und das Wetter ist besch… Lausig kalt weht einem der Nieselregen entgegen. Von der S-Bahnstation Messe Nord ist es nicht weit bis zum Eingang des ICC und schon von Weitem kann man das große weiße Daimler-Schild sehen, welches am Rundbau der Messe angebracht wurde, und was jedem Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger entgegen schreit: “Hier passiert heute was ganz Wichtiges und es hat mit Daimler zu tun.”

Vor mir wuseln sehr viele Menschen mit grauem und schneeweißem Haar vorbei und sie wirken alle sehr aufgeregt. Ihnen scheint das miese Wetter nichts auszumachen und sie quietschen fast vor Vorfreude beim Gedanken auf gratis Häppchen und vieler bunter Broschüren.
Ich selbst eile nur zum Eingang um vorerst dem schlechten Wetter zu entgehen. Kaum am Eingang der heiligen Hallen angekommen, macht mich ein Sicherheitsmann darauf aufmerksam, dass ich doch bitte nicht den Eingangsbereich blockieren solle . Naja, gegen eine herzliche Berliner Begrüßung kann man einfach nichts sagen.

Wetter Pfui, Drinnen hui

“Haben Sie Ihre Einladung dabei?”, werde ich von der netten Dame gefragt und ich zeige ihr stolz meine. Ich bin schon im Bann der Inszenierung gefangen. Schöne Aufsteller, hübsche Autos und gut gekleidetes Personal. Klasse, da ist einem das Wetter draußen ziemlich wurscht.
Und schon geht’s schnell ab in den großen Saal. Wir wollen uns eine guten Platz mit bester Aussicht auf die Bühne sichern. Natürlich sind schon hunderte Menschen im Saal, die ihre Aktien wahrscheinlich bei der Erstausgabe erstanden und seit dem nie wieder abgegeben haben. Die besten Plätze sind von grauhaarigen Groupies besetzt. Ich wundere mich, dass sie keine Transparante oder Fahnen dabei haben. Einmal Mercedes, immer Mercedes. Das nenne ich Markentreue.

Der Star des Vormittages

Der Platz ist gesichert. Jetzt noch schnell mit etwas Gebäck und einem Kaffee bewaffnen und schon kann die Sause losgehen. Gut, Essen ist im Saal nicht gestatten, vom Trinken ganz zu schweigen, aber es ist ja noch reichlich Zeit. So nutze ich die Zeit zu einem informativen Plausch mit einem Urgestein von Aktionär. Die Zeit vergeht wie im Flug als wir über die goldenen Zeiten von Daimler philosophieren und da ertönt schon der Gong. Es geht endlich los. Gleich werde ich den Kapitän des Flaggschiffes Daimler sehen. Ich bin schon ganz aufgeregt. Was er wohl sagen wird?

Irgendjemand erzählt irgendwas. Weißes Rauschen nennt das wohl der Fachmann. es dauert eine gefühlte Ewigkeit bis der Chef des Vorstandes das Wort ergreifen darf. Der Dieter spricht von klaren Zielen und neuen Rekorden. Überall wurde mehr verkauft und eigentlich müssen sich alle freuen. Krise? Welche Krise? Daimler ist voll auf dem Laufenden und ist superinnovativ und macht auch alles schön auf Nachhaltigkeit. Die Prognosen sehen rosig aus. Dieter und sein Schnurrbart zaubern eine rosa Wolke in den großen Saal des ICC und alle schmachten dahin und freuen sich. Dividende gibt’s ja auch noch. Jetzt ist es so weit und die ersten Transparente werden ausgerollt. Leider passiert das weit vor mir und so kann ich nur ahnen, was darauf steht. “Dieter für Deutschland” oder “Ich will ein Kind von Dir, Dieter”. Irgendetwas in dieser Art muss es wohl gewesen sein.

Die Realität sieht nicht ganz so rosig aus

In dieser Wolke der Glückseligkeit zieht ein dunkler Schatten auf und manifestiert sich in Form eines Abgesandten irgendeines großen Aktienfonds. Er darf seine Fragen als Erster an den Vorstand richten. Hiermit ist die Fragerunde eingeläutet.
Er fragt, warum denn die anderen deutschen Autobauer mehr Autos verkauft haben. Was fällt ihm ein, dieses wunderbare Werk der Selbstbeweihräucherung zerstören zu wollen!? Und der nächste Herr im C&A Anzug fragt warum Daimler den Wechsel auf Baukastenfertigung und Elektromobilität verschlafen habe. “Das Beste oder Nichts”, aber das Beste sind momentan die Anderen. Viele weitere Fragen folgen und haben im Grunde alle denselben Kern. Warum sind die Anderen besser als wir und was hat die Führungsetage bei Daimler falsch gemacht. Es folgen die Rechtfertigungen des Vorstandes bis alle Fragen beantwortet sind. Von der pompösen Glitzerwelt bleibt am Ende nicht viel.
Daimler hat eine Menge Autos, Lastwagen und Busse verkauft. Innovativ und Erfolgreich sind aber 2011 eindeutig die anderen deutschen Automobilhersteller gewesen.

Ich verlasse irgendwann um die Mittagszeit den Saal und muss feststellen, dass das hier alles ein bisschen wie Theater ist. Große Inszenierungen und letztendlich kommt ein Spielverderber und sagt “Das Stück letzte Woche war aber viel besser!” . Und so platzt die Seifenblase. Erschrocken stelle ich fest, dass ich eigentlich gar kein Theater mag.

Und wer sich die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres von Daimler Benz ansehen will, der klicke bitte hier.

 

Apr
04

Die beste Party via Smartphone finden

Berlin ist groß und schläft nie! Wer hier wohnt, der weiß es und wer Berlin besucht und sich ins Nachtleben stürzt, der wird mir zustimmen. Die Clubs und Bars sind in Anzahl und Musikausrichtung in einer schier unglaublichen Anzahl vorhanden. Da ergibt sich oft ein echtes Luxusproblem. Wohin soll man gehen? Weiterlesen »

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