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Opel – Mit Adam und Astra zurück an die Spitze

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Nach sieben Jahren der Abstinenz kehrt Opel zum Motorsport zurück. Astra und Adam heißen die Auserwählten, die der großen Rennsportgeschichte des Rüsselsheimer Konzerns zu neuem Glanz verhelfen sollen. Pünktlich zum 150-jährigen Firmenjubiläum präsentiert Opel mit dem Adam seine Lifestyle-Antwort auf Erfolgsmodelle wie den Mini oder den Fiat 500. Farbig abgesetztes Dach, verspieltes Design, blitzender Chrom: der Adam soll im Vergleich der Kleinsten Großes leisten.  Und damit nicht genug: für die Rallye-Saison 2013 kommt eine 140 PS-starke Cup-Version des Winzlings auf dem Markt. Im Duett mit dem neuen Rundstreckenspezialisten Astra OPC soll so der großen Motorsporttradition im Hause Opel wieder neues Leben einhaucht werden.

Opel hat den Nachwuchs im Blick

Kundensport und Nachwuchsförderung haben sich die Opel-Strategen für das neue Jahr auf ihre Fahnen geschrieben. Für das Rallyesegment bedeutet dies: Prämien für die erfolgreichsten Adam-Fahrer, dazu eine Extrawertung für junge Piloten unter 28 Jahren. In diesem Sinne schreiben Opel und der ADAC in einem gemeinsamen Programm den Opel Rallye Cup aus, eine separate Nachwuchs-Wertung innerhalb des ADAC Rallye Masters. Auch auf eine Förderung für die Saison 2014 können die jungen Fahrer hoffen. “Nachwuchstalente im Rallye-Sport systematisch zu fördern und Schritt für Schritt an die Spitze zu führen“ sei das Ziel dieser Kooperation, wie ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk betont. „Denn Deutschland braucht wieder einen Rallye-Weltmeister.“

Große Rallye-Erfolge liegen 30 Jahre zurück

Schon immer gehörte der Motorsport zu den Stützpfeilern des Rüsselsheimer Automobilkonzerns. Die großen Erfolge jedoch liegen lange zurück. Ganze sechzehn Jahre ist es her, dass ein deutscher Opel-Fahrer letztmalig auf einem Rennsport-Treppchen ganz oben stand. Manuel Reuter war es, der sich 1996 im Calibra V6 den Gesamtsieg der International Touring Car Championship sicherte. Die letzte Rallye-Weltmeisterschaft liegt sogar in noch weiterer Ferne. Im legendären Opel Ascona 400 fuhr Walter Röhrl vor 30 Jahren allen davon, gewann die Rallye Monte Carlo, die Weltmeisterschaft und einen Platz in den Opel-Geschichtsbüchern.
Ein großes Erbe, welches der gerade einmal 3,70 Meter lange Adam da antritt. Dafür jedoch scheint der Rallye-Zwerg nicht schlecht gerüstet zu sein: der 1,6 Liter-Saugmotor bringt es auf stattliche 145 PS bei 6.500 U/min, das maximale Drehmoment beträgt rund 160 Nm bei 4.700 U/min. Viel Know-how und technologische Entwicklung rollen da auf hochwertigen 16 Zoll-Alufelgen an den Start.
Fast zerbrechlich wirken im Vergleich die 13-Zöller, auf denen Walter Röhrl 1982 die Rallyepisten beherrschte. Den Vergleich braucht die Opel-Legende jedoch trotzdem nicht zu scheuen, ganz im Gegenteil: um den großen Ascona 400 vom Thron zu stoßen, muss der kleine Adam wohl noch einige Siege einfahren.

Präsentation am 1. Dezember

Knapp 25.000 Euro müssen private Teams für die einsatzfertige Rallye-Version des Opel Adam auf den Tisch legen. Im Fall des Astra OPC sind es gar 47.000 Euro. Der Nachfrage indes tut dies keinen Abbruch: alle Astra-Cup-Modelle, die bis Saisonbeginn 2013 produziert werden können, waren vergriffen, bevor das ADAC-Förderprogramm bekanntgegeben wurde.

Wer den Opel Adam Cup schon vor Beginn der kommenden Rallye-Saison bewundern möchte, kann dies im Rahmen der Essen-Motorshow tun. Zwischen dem 1. und 9. Dezember 2012 wird der Neuling dort offiziell der Öffentlichkeit präsentiert.

Bilder: Opel

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One Comment

  1. Also ich muss schon sagen, der kleine Opel sieht echt klasse aus. Ich finde zwar nach wie vor den Fiat 500 schöner, aber der Opel Adam kann dennoch mithalten.

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