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Mitfahrportale wie Sand am Meer

Mitfahrgelegenheiten sind hipp und gerade unter jungen Menschen sehr beliebt. Der Markt boomt und die Mitfahr-Portalbetreiber wollen Geld damit verdienen. Gerade Studenten nutzen gern Mitfahrplattformen im Netz um von ihrer Studienstadt am Wochenende nach hause zu kommen, oder umgekehrt. Die Vorteile bei dieser Art der Fortbewegung liegen auf der Hand. Der Fahrer erhält einen finanziellen Zuschuss zu seiner strapazierten Reisekasse. Der Mitfahrende kommt meist wesentlich günstiger von A nach B und meist auch individuell direkt vor die Tür oder zumindest näher ans Ziel als wenn er mit dem Zug oder dem Flieger reisen würde.

 

Mitfahren beugt gegen Langeweile vor

Ein unschätzbarer Vorteil, der nicht nur ein Argument von jungen Leuten ist, ist aber noch ein ganz anderer. Die Möglichkeit auf diesem Wege neue und interessante Menschen kennen zu lernen, ist unfassbar groß. Jeder der kommunikativ ist oder eben gerade nicht. Der aber dafür gern idealistisch denkt und die Umwelt schonen will, indem er gern viele Reisende mit demselben Ziel mitnehmen möchte. Oder vielleicht nur, weil das Radio kaputt ist und man auf der Autobahn zwischen Hamburg und Berlin gern jemanden zum Quatschen dabei hätte… Was auch immer die Motivation der Leute ist um einen Mitfahrplatz anzubieten oder bei jemanden mitzufahren, es ist in jedem Fall eine interessante Begegnung, die viel Spaß macht. Ich selbst habe häufig Leute mitgenommen, wenn ich von meinen Arbeitsplatz nach hause reisen konnte. Ich hatte relativ regelmäßig eine Wegstrecke von knapp 750 Kilometern zurück zu legen. Auf diesem langen Weg wollte eigentlich immer jemand mitreisen. Um meine Mitfahrgelegenheit anzubieten. nutzte ich eines der vielen Portale im Netz. Mittlerweile gibt es unglaublich viele von ihnen und sie wollen alle mehr oder weniger Geld verdienen.

 

Mitfahrgelegenheiten als profitables Geschäftsmodell

Und darum geht es gerade in einer Debatte ausgelöst von der Plattform mitfahrgelegenheit.de. Diese bietet seit Ende März seinen Dienst nur noch gegen Gebühr an. Nur noch ist nicht ganz richtig. Erst bei Fahrten über 100 Kilometern werden 11 Prozent des Mitfahrpreises fällig. Die SZ berichtete dazu ausführlich. Ebenfalls berichtet die Zeitung wie durch das Einführen der Gebühr schnell ein Protestportal entstand. Die Seite bessermitfahren.de entstand als die direkte Antwort auf die Gebührenerhebung von mitfahrgelgenheit.de.[pullquote align=“left|center|right“ textalign=“left“ width=“25%“]Auch andere Angebote tummeln sich zu Hauf im Netz und warten nur darauf genutzt zu werden.[/pullquote] Auch andere Angebote tummeln sich zu Hauf im Netz und warten nur darauf genutzt zu werden. Und gerade dadurch tritt ein Problem für den Suchenden auf, dass es bei einem geringeren Angebt von verschiedenen Plattformen nicht geben würde. Die Zahl der Angebote sinkt. Denn, derjenige, der einen freien Platz für eine Fahrt anbietet, müsste sich auf einigen Portalen bemühen sein Angebot zu verbreiten. Sicher nur etwas für echte Idealisten, die dann auch noch über viel Zeit verfügen. Aber wer viel Zeit hat, fährt Bahn.

 

Guter Rat ist teuer

Was also tun, wenn es keinen Anbieter gibt, der die besten Features aller Mitfahr- gelegenheiten- zentralen- portalen und wie auch immer wir sie noch nennen, vereint?! Als Suchender kann man sich einfach die Mühe machen mehrere Portale abzugrasen um ans Ziel zu kommen. Als Anbieter werden sich die Leute auf die größten UND einfachsten Portale konzentrieren. Dort, wo die Abwicklung, eventuell, ohne Anmeldung und Kosten möglich ist und ein großer Pool an Mitgliedern beziehungsweise Nachfragern besteht, wird der Anbieter sein Angebot unterbringen. Ihr könnt das natürlich gern anders sehen als ich und eich in den Kommentaren austoben.

 

 

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