Ratgeber

Mobilität – Ohne Navi geh ich nirgendwo hin

picjumbo.com_IMG_5766 Navigationsgeräte führen uns sicher an die gewünschten Ziele. Sie sind sofort einsatzbereit und lotsen Autofahrer um jeden Stau herum. Mittlerweile gibt es unzählige Modelle. Davon sind viele schon für weniger als 200 Euro erhältlich. Neben den normalen Geräten gibt es auch Varianten, die für Motorrad- und Fahrradfahrer sowie Fußgänger geeignet sind. Diese enthalten zusätzlich Städte- und Touristenführer sowie Infos über Städte, Freizeitangebote, Sehenswürdigkeiten, Freizeitparks, Restaurants, Tankstellen und vieles mehr.

Funktionen und Bedienung

Bei früheren Geräten musste das Kartenmaterial für die Navis noch manuell aus dem Internet heruntergeladen werden. Heute aktualisieren sich die meisten Geräte ganz automatisch, wenn sie ans Internet angeschlossen werden. Aber Achtung –  dafür können Kosten anfallen. Der Umfang der vorinstallierten Karten hängt von der jeweiligen Marke ab. Auch die Eingabe des Ziels ist recht simpel und schnell erledigt, weil die Geräte Straßen oder Orte während der Eingabe bereits vorschlagen. Navigationsgeräte können im Auto am 12-Volt-Anschluss geladen werden. Wird ein Navigationsgerät auch für einen Fußmarsch (z. B. als Stadtführer) genutzt, zieht es die Energie ausschließlich aus dem Akku. Da die Akkus der einzelnen Modelle unterschiedlich lange halten, ist es wichtig, hier auf ein hochwertiges Gerät zurückzugreifen, das mindestens sechs oder sieben Stunden mit Akku-Betrieb läuft. Je nach Marke und Modell verfügen die Navigationsgeräte außerdem über zahlreiche Zusatzfunktionen. Dazu zählen unter anderem ein Fahrspur-Assistent, „text to speech“ (Ansage der Straßennamen), Warnfunktionen vor Blitzern (laut Straßenverkehrsordnung jedoch nicht erlaubt, muss extra aktiviert werden), Staumelder, Städte- und Fremdenführer und Multimedia-Funktionen (Bluetooth, MP3-Player etc.). Um die Übersicht über die vielen Zusatzfunktionen nicht zu verlieren, kann man sich auch bei einem Elektronikfachhändlern informieren.

Navigation und Darstellung

Die Kartendarstellung ist von Gerät zu Gerät verschieden. Einige Geräte stellen Straßen leider nur grob dar. Andere stellen zu viele Informationen zur Verfügung, was den Fahrer verwirren kann. Hier ist weniger meist mehr. Wichtiger sind eine klare Darstellung und präzise Ansagen. Letztere sind diese bei einigen Geräten wiederum etwas gewöhnungsbedürftig. Ansagen wie „Bleiben Sie links“ oder „Biegen Sie im Kreisverkehr links ab“, die sich zudem ständig wiederholen, können verwirrend sein. Man gewöhnt sich aber daran.

Spezielle Navis für Rad- und Motorradfahrer

Viele Biker wünschen sich ein Navigationsgerät für ihre Ausflüge, ein Navi, das ihnen die schönsten Strecken zeigt. Dieses müsste sich zum einen am Lenker befestigen lassen und wetterfest sein. Zum anderen sollte es einen schnellen, problemlosen Blick auf die Kart ermöglichen, denn eine Lautsprecheranlage würde kaum etwas nützen. Bislang haben sich allerdings nur einige Hersteller auf Motorrad-Navigationsgeräte spezialisiert, darunter TomTom und Garmin. Damit die Preise nicht ins Unermessliche schießen, gibt es Bausätze, aus denen sich Motorrad- und Radfahrer geeignete Navis basteln können.

Gute Alternative: Handy-Navigation

picjumbo.com_IMG_3894Eine noch recht junge Variante ist die Handy-Navigation. Viele moderne Handys sind heute bereits mit einer Navigationssoftware und entsprechendem Kartenmaterial ausgestattet. Die Vorteile liegen auf der Hand. Die Leistungsfähigkeit ist ähnlich hoch wie bei herkömmlichen Navigationsgeräten. Es wird nur noch ein Gerät benötigt. Damit ist diese Art der Navigation auch für Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer interessant. Außerdem updaten sich die Handys quasi selbst, weil sie meist einen Internetzugang haben. Zuletzt ist der Kauf eines Handys mit GPS-Empfänger schlichtweg preiswerter als der Kauf von zwei Geräten. Einen Nachteil gibt es aber doch. Die Displays sind teilweise kleiner und damit sind die Karten und Infos schlechter zu lesen.

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